Über Uns

Wir stehen für die Vision einer Welt in der selbstbestimmte, integere Menschen verbunden sind mit sich selbst, mit einer Gemeinschaft und mit der Welt, geerdet in der Natur, sowie angebunden an etwas Höheres und aus dieser Verbundenheit in VerAntwortung gehen und zukunftstauglichen Wandel mitgestalten. Für junge Menschen, die sich in dieser Vision wiederfinden, schaffen wir Entwicklungs- und Orientierungsräume.

Kernteam: Begleitung und Koordination

Kira Petersen

„Gerade in dieser Zeit sind Orientierungsräume für junge Menschen absolut notwendig! Dass es so nicht weiter gehen kann wie bisher ist klar. Und wo soll das Neue herkommen, wenn nicht von jungen Menschen? Deshalb ist es die Aufgabe unserer Generation, Freiräume für junge Menschen zu schaffen, in denen sie sich tief und authentisch mit sich selbst, mit anderen und mit der Natur verbinden können, wo sie Alternativen erfahren und Erwartungen, die aus einem nicht-funktionierendem System kommen abschütteln können. Auf so einer Basis öffnen sich Räume, um innovative, wirklich zukunftstaugliche, menschen- und natur-gerechte Lebenswege in die Welt zu träumen und für eine bessere Zukunft wirksam zu werden.

Jg. 1969. Mutter eines Sohnes, hat Philosophie, Psychologie und Politik studiert, in den USA in Politikwissenschaft promoviert und an einem Liberal Arts College gelehrt. Erfahrung als Lernbegleiterin an der freien Schule Mittelweser und an der Schule für Freie Entfaltung (Philosophie, Ethik, Gemeinschaftskunde und Englisch), sowie im Bereich Grafikdesign, Ausbildung in wertorientierter Persönlichkeitsbildung und HerausBildung für Lernbegleiter*innen (Lernen von Innen. die Akademie). Seit 2017 aktiv im Bereich „Orientierungsjahre“ und freie Bildungsalternativen.

Jan Lübbering

„Jungen Menschen eine erwartungsfreie Zeit, Austausch in Gemeinschaft und Lernen in der Natur ermöglichen, damit sie sich selbst kennenlernen und ihren Weg für die Zukunft wählen können.“

Vater zweier Töchter. Mit Begeisterung gemeinsam wirken durch soziales Unternehmertum. Freude am Austausch mit und Lernen von jungen Menschen.

Eika Bindgen

„Im Laufe meines Lebens habe ich gemerkt, dass in der Schule alles mögliche Wissen vermittelt wird, nur keine Lebenskompetenz. Junge Menschen werden in unserem Bildungssystem nicht auf das Leben vorbereitet. Wohin geht mein Weg? Wie soll ich mich entscheiden? Wie geht Beziehung und was ist wichtig im Leben? Was ist mein Leitstern – und wer bin ich überhaupt in der Welt? Und wie kann und will ich wirksam sein? Deshalb war es mir von Anfang an wichtig, eines Tages eine Schule der anderen Art hier am Tempelhof mit zu initiieren – eine Lebensschule – in der die großen Fragen des Lebens im Mittelpunkt stehen und den jungen Menschen Orientierung und bestenfalls Halt in diesen Zeiten des großen Wandels bieten.

Jahrgang 1956. Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation und gruppendynamische Prozesse sowie die Beschäftigung mit anderen Kulturen und Lebensphilosophien, begleiteten sie schon während des Studiums. Die Heilpraktikerprüfung und ein tiefes Eintauchen in das Studium der Zusammenhänge von Körper, Seele und Geist und des Mich-Selbst-Erkennens durch die Jin Shin Jyutsu-Physio-Philosophie wurde zur Grundlage ihrer Begegnung und Begleitung von Menschen. In der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof schließt sich der Kreis für sie im Engagement für die Schule für freie Entfaltung als geschäftsführender Vorstand.

ReferentInnen & Prozessbegleitung

Wolfgang Sechser

„Die Welt steht am Umbruch – miteinander kooperieren oder untergehen durch einfach so weitermachen. Zumindest sprechen immer mehr Menschen in dieser Polarität. Gerade die jungen Menschen werden in meiner Wahrnehmung immer stärker in diese Gut/böse Schemen gepresst – und sie haben doch das größte Anliegen beizutragen eine wirklich gerechtere und lebenwertere Welt zu gestalten. Wie soll dies gelingen im Kampf der Polaritäten? Es fehlt immer öfters die Verbindung zwischen alten bewahrenden Werten und dringend notwendigen neuen Veränderungen. Dazu braucht es in meiner Erfahrung innere und äußere Freiräume. Hier beizutragen für jüngere Menschen wirklich offene Räume aufzuspannen und so zu ermöglichen Potentiale wirksam in die Welt zu tragen, die Welt wirklich zu verändern – dass ist meine größte Freude.“

Geboren 1961 in München. Vater von einem Sohn. Studium der Philosophie und Unternehmer, der zwischen 1988 und 2007 drei Firmen im Bereich Bau und Wassertechnik aufgebaut hat. Mitbegründer der Werkstatt für Gemeinschaftsbildung und der Gemeinschaft Schloss Tempelhof. Stiftungsratsvorsitzender der grund- stiftung, die als gemeinnützige Dachstiftung weitere Gemeinschaftsdörfer in ganz Deutschland entwickelt hat. Mitentwickler des nicht-dialogischen WIR-Prozesses nach Scott Peck. Organisationsbegleitung von Firmen und Persönlichkeitscoaching von Einzelpersonen. Prozess- und Impulsmoderation von Großgruppen. Konflikt- und kontemplative Kommunikationtrainings. Meditationslehrer nach Charles Berner. wolfgang.sechser@schloss-tempelhof.de

Gabriele Kaupp

„Ich glaube an ein gemeinschaftliches, fließendes Miteinander  in Solidarität und Freundschaft.
Erfahrungen von Einheit und Verbundenheit schon seit früher Kindheit haben mich immer wieder in einen lichten, weiten Raum geführt, ohne Begrenzung, ohne Abgrenzung ohne Ich und Du. Ich vertraue auf diese Erfahrung, auf das Wissen um Weite und Verbundenheit.
Vielleicht ist der Himmel wirklich mitten unter uns und die Tür ist rund und offen (Rumi).
In jeder Situation ein kleiner Schritt in die eine oder in die andere Richtung. In dieser so besonderen „Schwellenzeit“ zu leben, ist sowohl Herausforderung als auch ein großes Geschenk. Das „Aufwachen“ ist nicht länger nur ein individueller Prozess, sondern Teil eines kollektiven Wandels in eine neue Dimension von Menschsein. Wir sind unterwegs – gemeinsam. Ich bin dankbar dabei zu sein..
..“

Geboren 1959, Mutter zweier erwachsener Kinder. Gründungsmitglied der Gemeinschaft Schloss Tempelhof: lebt dort als freie Seminarleiterin. Beruflicher Werdegang: Sozial- und Naturpädagogin,  Aufbau Pauline 13e.V. , Sozialpsychiatrisches Netzwerk  Bodensee,  Ausbildung in Psychodrama (J. Moreno), Prozessorientierte Körperarbeit und Psychotherapie, Orgodynamik (Gabrielle St. Clair,  Michael Plesse), Trainerin für angewandte Tiefenökologie (Joanna Macy), Visionssucheleiterin  (School of lost borders).

Seit 40 Jahren in, mit und an Gemeinschaft lebend, wachsend und lernend (Bauhütte, Alte Fabrik, Ökodorf Sieben Linden, Gemeinschaft Schloss Tempelhof, Seminarhaus Lebenskunst, Bodensee). Großer Dank, gilt allen Menschen die mich begleitet haben und immer noch begleiten. Einen speziellen Dank an meine Lehrer: Joanna Macy, Thich Nhath Hanh,  Gabriele St.Clair und Michael Plesse, Sabine Stellmann, Steven Forster und Meredith Little, Thomas Hübl

Dr. MarieLuise Stiefel

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, ist dies ein ständiger Prozess, mich aus Denkmustern zu befreien, die mich darin einschränken, zu leben, was in mir angelegt und meine Wahrheit ist. „Wie gelingt gelingendes Leben?“ – diese Frage hat mich viele Jahre bewegt und mich in Antworten hineinwachsen lassen. Als ich zum Tempelhof gekommen war, habe ich keine Sekunde gezögert, mich in das Projekt „Schulgründung“ zu stürzen- weil mich die zugrundeliegende Auffassung „Menschen sind sich selbst bildende Wesen und entfalten sich aus sich heraus“ als meine Wahrheit angesprungen hatte. Eine weitere mir durch Erfahrenes zur Gewissheit gewordene Annahme ist, dass wir Menschen untereinander und mit der Mitwelt in einem unsichtbaren Netz verbunden sind und es so etwas wie ein wissendes Feld gibt, das uns Antworten gibt, wenn wir nur zu lauschen wissen. Darin liegt eine Chance und auch Verantwortung: Jeder Mensch wirkt mit seinem Denken, Fühlen und Handeln in diesem Feld. Ich kann nicht Nicht-Wirken.
Ich tu mich gerne mit Menschen zusammen, die konstruktiv und bewusst mit ihrem ureigenen Wesen in dieser großen Epoche des Umbruchs Menschheitsgeschichte mitgestalten und ihre Fähigkeiten hierfür entwickeln möchten. Und so freue ich mich sehr, dass ich bei den Orientierungswerkstätten mitwirken kann.

Jahrgang 1951. hineingeboren in eine Familie mit drei Brüdern auf einem kleinen Bauernhof und dem geistigen Dogma des Evangelischen Glaubens, promovierte Sozialwissenschaftlerin, Sozialplanerin und Führungskraft in der Stuttgarter Sozialbehörde, später selbständig in der Organisationsentwicklung und Erwachsenenbildung. Als Mensch gereift durch viele Jahre praktizierten Buddhismus und freiere Wege von Bewusstseinsentwicklung. Seit 10 Jahren als Teil der Gemeinschaft Tempelhof „im Leben angekommen“. Als Begleiterin von Gemeinschaftsbildungskursen habe ich eine wunderbare Möglichkeit, meine am Leben geprüften Erfahrungen und in der Gemeinschaft erprobten sozialen Tools mit anderen Menschen zu teilen. www.wandel-leben.eu (Website im Aufbau)

Jonas Doerfler

„Einstehen und Aufstehen für liebevollen Umgang mit uns selbst, Einstehen und Aufstehen für ein achtsames Miteinander von Mensch und Natur, Einstehen und Aufstehen für dieses wunderbare und vielfältige Leben auf unserer Erde. Möge es Gelingen!“

Basisförderung und Mitbegründer der Orientierungswerkstätten, Jahrgang 1962, Vater, Naturfreund, Gemeinschaftsbegleiter, Genossenschaftsgründer, Architekt, Siedlungsplaner, Begleiter von Männergruppen, Liebeskunstwerker und Künstler, lebt seit 10 Jahren am Tempelhof. Auf dem Weg des engagierten Buddhismus und der Achtsamkeitspraxis von Thich Nath Hanh, Leitung von Naturerfahrungs und Wanderretreats. Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies, im dem Sinne wie kann ein gutes nachhaltiges Leben gelingen, Menschsein in Naturverbundenheit.

Rüdiger Bachmann

Nach einer sorglosen Schulzeit, die in einem mittelmäßigen Abitur und großer Ahnungslosigkeit über den eigenen Weg mündete, begann die autodidaktische Lernzeit. Der Aufbau eines großen Bioladens und immer wieder Aufbau von gemeinschaftlichen Initiativen wird zum zentralen Entwicklungsmotor – sowie zahlreiche Aus- und Fortbildungen, u.a.:

  • Gesundheitsberater bei Dr. M.O. Bruker und Archetypische Medizin bei Dr. Rüdiger Dahlke, 8 Jahre Begleitung, Ausrichtung und Teilnahme an Seminaren von Rebeca und Mauricio Wild, Männerarbeit bei Peter Schröter und Beziehungsentwicklung nach Diana Richardson, 2-jährige Ausbildung bei PlanoAlto zum KreativRituellen ProzessBegleiter und Outdoorguide
  • Langjährige Arbeit mit behinderten Menschen und dabei erste Erfahrungen mit Potentialentfaltung als Thema jedes menschlichen Wesens. Fortführung in der Arbeit mit „ADS“-Kindern „Ein Sommer ohne Ritalin auf der Alm“ mit Gerald Hüther (Potentialentfaltung aus Neurobiologischer und physiologischer Sicht)
  • Aufbau schul- und gemeinschaftsübergreifender Jugend-Visionssuche, seit 2 Jahren Aufbau verschiedener Netzwerke in den „Orientierungsjahren“, Begleitung und Beratung von freien Schulen bei Entwicklungs- und Changemanagement, Teamentwicklung und „Schulen werden Schulgemeinschaft – Prozessen“
  • Als Vater von vier Kindern begann er mit dem Aufbau pädagogischer Einrichtungen nach den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder (Waldkindergarten und Aktive Schule Straßberg, Aktivhof Schlehdorf, in der Gemeinschaft Tempelhof Aufbau von Schule und Waldkindergarten und aktuell den „Orientierungsjahren“ der 18- 25 jährigen).
  • www.potentialeentfalten.de

An dieser Stelle einen ausdrücklichen Dank an Jonas Doerfler, ohne dessen großzügige Spende dieses Projekt so nicht möglich wäre!