Visionszeit

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Visionszeit

8 Dezember @ 8:00 21 Dezember @ 17:00

Visionsentwicklung und Gemeinschaftszeit
2 Wochen Gemeinschaftserfahrung und ko-kreative Entwicklung von Zukunftsvisionen für unsere „Orientierungswiese“

Diesen Dezember träumen wir gemeinsam mit euch für die Zukunft der Orientierungsräume am Tempelhof.

Wir bieten jungen Menschen in der Orientierungsphase zwischen 18-28 einen Raum, in dem ihr Gemeinschaft als zukunftsweisende Lebensform erfahren, euch mit den Werten der Gemeinschaft auseinandersetzen, euch selbst besser kennenlernen und an der Entwicklung von einer Vision für die „junge Wiese und das junge Dorf“ mit Erfahrungs-Räumen für andere junge Menschen aktiv mitwirken können. Es geht um die Entwicklung von positiven Zukunftsperspektiven, Erfahrung von Beteiligung auf „Augenhöhe“ und Mitgestaltung, sowie Ausbildung von Kooperationsfähigkeit und Persönlichkeitsbildung.

Gemeinsam werdet ihr positive Zukunftsvisionen entwickeln, Selbstwirksamkeit in Verbundenheit mit Anderen erfahren und – in der Auseinandersetzung mit der Vielfalt der Anderen – eure eigenen Meinungen und Ideen hinterfragen und schärfen. Ihr werdet einen Einblick in gemeinschaftliche Lebens- und Wirkweisen bekommen und euch miteinander vernetzen. Gemeinsam visionieren wir, wie eine starke Jugendkultur entstehen kann, die auf Werten wie Frieden und Solidarität (Gemeinschaft als Weg) aufbaut.

Untergebracht werdet ihr in Gästezimmern und Schlafsaal der Gemeinschaft Schloss Tempelhof. Ihr verpflegt euch selbst und gestaltet die Prozesse des Seminars mit. Dabei geht es auch um Selbstorganisation, Selbstwirksamkeit und Kooperationsfähigkeit und die Erprobung von consensualer Entscheidungskultur.

Begleitung:

Ben Hadamovsky

Warum ich dabei bin: Wir hinterlassen euch eine scheiternde Zivilisation. Darum sehe ich uns gegenüber den jungen Menschen in der Verantwortung. Es ist unsere Aufgabe euch dabei zu unterstützen, euren ganz eigenen Weg in die Zukunft zu entwickeln! Kernfrage: Was ist wirklich wichtig im Leben? Liebe es neue Blickwinkel und Ideen zu erproben. Gelegentlich auch jenseits der Komfortzone.

Rüdiger Bachmann

Gesundheitsberater, Archetypische Medizin, Begleitung, Ausrichtung und Teilnahme an Seminaren von Rebeca und Mauricio Wild, Männerarbeit, Beziehungsentwicklung, KreativRitueller ProzessBegleiter und Outdoorguide. Langjährige Arbeit mit behinderten Menschen. Arbeit mit „ADS“-Kindern mit Gerald Hüther. Aufbau schul- und gemeinschaftsübergreifender Jugend-Visionssuche, Begleitung und Beratung von freien Schulen bei Entwicklungs- und Changemanagement, Teamentwicklung und „Schulen werden Schulgemeinschaft – Prozessen“…

Kira Petersen

Gerade jetzt sind solche Räume für junge Menschen absolut notwendig! Wo soll das Neue herkommen, wenn nicht von jungen Menschen? Deshalb ist es unsere Aufgabe, Freiräume zu schaffen, wo sie Alternativen erfahren und Erwartungen, die aus einem nicht-funktionierendem System kommen abschütteln können. Auf so einer Basis öffnen sich Räume, um innovative, wirklich zukunftstaugliche, menschen- und natur-gerechte Lebenswege in die Welt zu träumen und für eine bessere Zukunft wirksam zu werden.

Friedemann Schlotfeldt

Mich begeistert die Vorstellung, vielen jungen Menschen das Leben in Gemeinschaften als Lebensentwurf erleb- und erfahrbar zu machen und sie dazu zu inspirieren. Ich glaube, dass diese Art des Miteinanders viele Probleme in der Welt heilen könnte. Von einem neuen Umgang mit der Natur bis hin zu innerer Transformation alter Muster und Prägungen, bieten Gemeinschaften den Nährboden für einen nachhaltigen Wandel unserer Erde.

Wir arbeiten mit unterschiedlichen Methoden aus der Gemeinschaftsbildung (wie z.B. Wir-Prozess nach Scott Peck und Forumsarbeit), Visions-, Biografie-und Dyadenarbeit, Gruppen- und individueller Prozessbegleitung, mit bewusster und ehrlicher Kommunikation, Naturerfahrung und Achtsamkeitsübungen.

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